Doppelte Buchhaltung

Ein veröffentlichter Beitrag von BHWV Buchhaltung e.U.

Wer ist zur Doppelten Buchhaltung verpflichtet?

  • Unternehmer (ausgenommen Angehörige von freien Berufen, Land- und Forstwirte und Unternehmer mit Überschusseinkünften) mit Jahresumsätzen von mehr als 700.000 €

  • Kapitalgesellschaften (GmbH, AG)

  • Unternehmerisch tätige Personen, bei denen keine natürliche Person unbeschränkt haftender Gesellschafter ist (GmbH & Co KG)


Was versteht man unter der Doppelten Buchhaltung?

Die doppelte Buchhaltung ist die Erfassung aller Geschäftsvorfälle eines Betriebes, wo Vermögen, Schulden, Eigenkapital und deren Veränderungen, sowie Aufwände und Erträge zweimal (auf dem dazugehörigen Konto sowie Gegenkonto) erfasst werden.

Jeder Geschäftsfall wird in zeitlicher Reihenfolge im Grundbuch (Journal) und systematisch im Hauptbuch auf den einzelnen Konten (z.B. Kassa/Bank) erfasst.

Der Erfolg wird ebenfalls zweifach ermittelt:

  1. Vermögensvergleich

    Das Reinvermögen (Eigenkapital) am Anfang wird mit dem Reinvermögen am Ende der Abrechnungsperiode verglichen.

  2. Gegenüberstellung von Aufwänden und Erträgen

    Da werden von den Erträgen durch Einnahmen die Aufwände durch Zahlungen subtrahiert. Die Differenz zeigt dann ob es sich um einen Gewinn oder Verlust handelt.

Durch den Vergleich beider Erfolgsrechnungen hat man eine Kontrolle, da die Summe gleich sein muss.


Was ist bei der Doppelten Buchhaltung zu beachten?

Bei der Doppelten Buchhaltung ist zu beachten, dass in Ihrer Buchhaltung für jeden Geschäftsfall, ob eine an den Kunden gestellte Rechnung, oder der dazugehörige Zahlungseingang vom Kunden, Belege existieren.

Unter Belegen versteht man jede Art von Dokumentation des Geschäftsfälle in und aus Ihrem Unternehmen. Sollten Sie einem Kunden eine Rechnung stellen, bleibt diese bis zum Zahlungseingang offen. Diese offene Rechnung ist nach Verbuchung in der Offenen Posten Liste (OP) ersichtlich. Sollte der Zahlungseingang der Rechnung kommen (Kassa oder Bank) und verbucht worden sein, verschwindet sie erst aus der OP-Liste.

Die Belege müssen sortiert nach Datum und Art (Kassa/Bank/Kunden/Lieferanten/...) gesammelt werden, damit Sie dann von uns am Monats- oder Jahresende in unser Buchhaltungssystem gebucht werden können.


Das System der Doppelten Buchhaltung

Die Doppelte Buchhaltung versucht zwei grundsätzliche Fragen zu beantworten:

  • Wie reich ist das Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt?
  • Hat das Unternehmen im Geschäftsjahr einen Gewinn oder Verlust erzielt?

Eine Möglichkeit diese Fragen zu beantworten sind Inventur, Inventar und Bilanz:

1. Inventur, Inventar und Bilanz

Unter Inventur versteht man die Bestandsaufnahme des Vermögens und der Schulden des Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar. Das Inventar ist laut §191 UGB bei Gründung des Unternehmens, sowie am Ende des Geschäftsjahres zu erstellen.

Damit man herausfinden kann wie reich das Unternehmen ist, muss man den Wert des Vermögens (in Geld bewertete Gegenstände sowie Bargeld und Bankguthaben) den Schulden des Unternehmens (Kredite, offene Zahlungen und dergleichen) gegenüberstellen.

2. Der Betriebsvermögensvergleich (Bilanzen)

Das Reinvermögen zu Anfang des Geschäftsjahres wird mit dem Reinvermögen am Ende des Geschäftsjahres verglichen. Sollte das Reinvermögen gewachsen sein dann liegt ein Gewinn vor, andernfalls ein Verlust. Dieser Reinvermögensvergleich muss um Eigenkaptialeinlagen und -entnahmen korrigiert werden.

3. Erfolgsermittlung durch die Gewinn- und Verlustrechnung

Man stellt die Erträge des Geschäftsjahres mit den Aufwänden des Geschäftsjahres gegenüber.

3. Die doppelte Gewinnermittlung

Stellt man den Betriebsvermögensvergleich den Vergleich von Aufwänden und Erträgen gegenüber, müssen beide Rechnungen zum gleichen Ergebnis führen.


Unkomplizierte Doppelte Buchhaltung

durch BHWV Buchhaltung e.U.

Rentabilität

Sind Sie ein mittelständiges Unternehmen, müssen Sie sich überlegen, ob es sich auszahlt einen Buchhalter einzustellen und professionelle Buchhaltungssoftware anzuschaffen, da beides mit hohen Kosten verbunden ist. Zum Beispiel muss der Mitarbeiter aufgrund der ständigen Gesetzesänderungen laufend Schulungen besuchen und die Software muss am letzten Stand gebracht werden.

Fachkundige Beratung

Sie profitieren einem professionellem Buchhalter, da es sich ständig mit der Materie auseinandersetzt, sich laufend weiterbildet um am letzten Stand der Gesetzeslage zu sein. Deshalb kann er sie auch sehr gut bei der kompletten kaufmännischen Organisation beraten. Außerdem kann er Ihre Buchhaltung fachlich kompetent und praxisorientiert führen.

Professionalität

Der externe Buchhalter führt die Buchhaltung von mehreren Betrieben und konnte sich dadurch schon Erfahrungen aneignen, die er bei Ihnen gut umsetzen kann. Dadurch hat er auch das Wissen, wie er für Ihr Unternehmen individuelle, professionelle und zeitnahe Auswertungen erstellen kann, damit Sie einen guten Überblick über Ihre Finanzlage bekommen können.